Vergangene Veranstaltungen

28.09.2018
Astronomie für die Seele - Polarlichter-Vortrag von Utz Schmidtko
11.08.2018
Wünsch' dir was - Perseidenparty 2018
27.07.2018
Über 100 Besucher kamen zur Jahrhundertmondfinsternis
06.02.2018
Gravitationswellen - Hör mal, das Universum!
17.01.2018
Radioastronomie - Das Universum ruft CQ
10.11.2017
Geboren aus Sternenstaub
09.08.2017
Die Musik der Sphären
08.07.2017
Die visuelle Jupiterbeobachtung
10.06.2017
Radioastronomie auf der IdeenExpo
26.05.2017
Sommerliche Beobachtungen
19.04.2017
Einweihung des Dobson-Teleskops
25.03.2017
Astronomie-Tag
12.12.2016
"Sterne beobachten - aber wie?" - Einsteiger-Workshop im "Wiesengrund"
24.09.2016
Ran an die Sterne! - Der erste Beobachtungsabend
27.05.2016
Vortrag im Wiesengrund

"Sterne beobachten - aber wie?" - Einsteiger-Workshop im "Wiesengrund" 12.12.2016

Hiermit laden wir Sie herzlich zu unserem Workshop „Sterne beobachten - aber wie?“ am Montag, den 12.12.2016, um 19:30 Uhr in das Hotel/Restaurant „Im Wiesengrund“ (Weesener Str. 17, 29320 Hermannsburg/OT Weesen) ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da wir die Teilnehmerzahl für diesen leider Workshop begrenzen müssen, bitten wir um Anmeldung unter info@sternwarte-suedheide.de bis Freitag, den 09.12.2016. Es erfolgt eine Teilnahmebestätigung per E-Mail. Interessierte Nicht-Mitglieder sind selbstverständlich auch herzlich willkommen.

Vielleicht haben Sie bereits ein Teleskop zuhause stehen, dieses aber eher selten benutzt, weil Sie nicht so recht wissen, wie man es zweckmäßig einsetzt. Oder Sie spielen mit dem Gedanken, sich ein eigenes Teleskop zuzulegen, sind sich aber nicht sicher, welche Anforderungen Sie an ein geeignetes Teleskop stellen sollten. Im Workshop werden grundsätzliche Fragen rund um Teleskope und Ferngläser diskutiert. Weiterhin werden technische Aspekte wie Vergrößerung und Lichtstärke besprochen, und auch die Astrofotografie wird ein Thema sein. Schließlich wird dargestellt, wie man sich zur Sternenbeobachtung am Himmel zurechtfindet und wann und wo man entsprechende Himmelsobjekte überhaupt beobachten kann. Bitte bringen Sie zum Workshop Schreibzeug mit. Eigene (kleinere) Teleskope/Ferngläser dürfen gern mitgebracht werden. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Frank Pfeifer.

Downloads:

"Sterne beobachten - aber wie?" Diese Frage habe sich die Veranstalter des Workshops, Frank Pfeifer, unterstützt von Heinz Kerner, Mario König und Ralf Pisarek, im Laufe ihres Hobby-Astronomen-Leben schon öfter gestellt und dabei die verschiedensten Antworten gefunden, von denen am 12.12. die Besucher des Workshops einige erfahren konnten.

Der Vortragende Frank Pfeifer während seiner Präsentation

"Einfach rausgehen und anfangen, sich erstmal am Nachthimmel zu orientieren zu lernen" war der erste Tipp den der Vortragende Frank Pfeifer für die 30 interessierten Teilnehmer hatte. Danach ging es weiter mit vielen praktischen Hinweise zu allem, was man am Nachthimmel finden kann. Dazu gehören aber nicht nur "Sonne, Mond und Sterne", im Gegenteil:

"Ein helles Objekt das nicht flackert und sich direkt unter dem Mond befindet - das ist fast immer die Venus"

Die Objekte, die besonders hell und damit leicht zu finden sind, sind manchmal auch einfach "nur" die Planeten unseres Sonnensystems, insbesondere Venus, Mars oder Jupiter. Bei der Unterscheidung hilft der "Flacker-Test": Wenn das Objekt als heller Punkt erscheint, der nicht flackert, handelt es sich um einen Planeten. Scheint das Objekt zu flackern oder zu funkeln, dann beobachtet man tatsächlich einen Stern, eine weit entfernte Sonne, deren Licht einen viel weiteren Weg zu uns zurücklegen muss, als das Licht, das von den relativ nahen Planeten reflektiert wird.

Für einfache astronomische Beobachtungen benötigt man keine teuere Ausrüstung: Unter idealen Bedingungen kann man bereits mit dem bloßen Auge bis zu 3.000 Sterne pro Erdhalbkugel sehen - vorausgesetzt natürlich man warten lange genug, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben. Dazu braucht es schon mal eine halbe Stunde oder länger - warme Kleidung oder einen bequemen Stuhl sollte man also für einen gelungenen Beobachtungsabend nicht vergessen, um die Wartezeit zu überbrücken, bis wirklich alle Sterne wahrgenommen werden. Wem das dann immer noch nicht genug ist, der kann es mit einem guten Fernglas versuchen. Tipps dazu finden Sie oben im Downloadbereich.

Was ein eigenes Teleskop angeht lautet die klare Empfehlung des Vortragenden: Besorgen Sie sich ein Dobson-Teleskop! Benannt nach ihrem Erfinder John Dobson zeichnet sich diese Bauart durch eine hohe Lichtausbeute und bequeme Bedienung aus. Auch selbstgebaute Konstruktionen sind mit moderatem Aufwand möglich (s. nebenstehendes Bild)

Ein selbstgebautes Dobson-Teleskop

Daneben gab es auch eine Reihe von Aufnahmen zu bestaunen und Hinweise, wie man die schönsten Beobachtungen dann für die Nachwelt festhält.

Das typische Bild eines Sterns - die "Strahlen" sind hübsch, aber eigentlich nur ein Abbildungsfehler der Teleskopoptik

Insgesamt ein gelungener Abend und wir freuen uns sehr über das zahlreiche Erscheinen! Bei weiteren Nachfragen zum Einstieg in die beobachtende Astronomie, der benötigten Ausrüstung oder anderen Dingen rund um optische und Radioastronomie können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Wir wünsche viel Spaß beim "Sternegucken"!



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