Vergangene Veranstaltungen

29.11.2019
Milchstraße und Plejaden – Beobachtungsabend im November
25.10.2019
Auf Sternenjagd zwischen Kassiopeia und Perseus – Beobachtungsabend im Oktober
21.06.2019
Mit der kosmischen Entfernungsleiter zu den Sternen – Entfernungsmessung im Weltall
01.06.2019
Norddeutsches Sternwartentreffen 2019
30.03.2019
Teleskope, Planeten und die Milchstraße im Zeitraffer - Astronomietag 2019
13.10.2018
Sternschnuppen über der Heide - Impressionen zum Beobachtungsabend in der Heide
28.09.2018
Astronomie für die Seele - Polarlichter-Vortrag von Utz Schmidtko
11.08.2018
Wünsch' dir was - Perseidenparty 2018
27.07.2018
Über 100 Besucher kamen zur Jahrhundertmondfinsternis
06.02.2018
Gravitationswellen - Hör mal, das Universum!
17.01.2018
Radioastronomie - Das Universum ruft CQ
10.11.2017
Geboren aus Sternenstaub
09.08.2017
Die Musik der Sphären
08.07.2017
Die visuelle Jupiterbeobachtung
10.06.2017
Radioastronomie auf der IdeenExpo
26.05.2017
Sommerliche Beobachtungen
19.04.2017
Einweihung des Dobson-Teleskops
25.03.2017
Astronomie-Tag
12.12.2016
"Sterne beobachten - aber wie?" - Einsteiger-Workshop im "Wiesengrund"
24.09.2016
Ran an die Sterne! - Der erste Beobachtungsabend
27.05.2016
Vortrag im Wiesengrund

Mit der kosmischen Entfernungsleiter zu den Sternen – Entfernungsmessung im Weltall 21.06.2019

Mit der kosmischen Entfernungsleiter zu den Sternen – Entfernungsmessung im Weltall

Das bekannten „Siebengestirn“, die Plejaden (M45), ist etwa 440 Lichtjahre von uns entfernt - durch aktuelle Messungen mehrere Radioteleskope konnte dieser Wert noch einmal deutlich nach oben korrigiert werden.

Wie untersucht man etwas, das so weit weg ist, dass man es selbst in mehreren Lebensspannen nicht erreichen und noch dazu in vielen Fällen auch optisch schwer auflösen kann? Das ist die grundsätzliche Herausforderung, vor der die Astronomie steht. Besonders deutlich zeigt sich dieses Problem bei der Messung der Entfernungen von Himmelskörpern. Mithilfe geeigneter Methoden wie der Parallaxenmessung oder der Vergleich mit sog. „Standardkerzen“ wie den Cepheiden oder Supernovae-Überresten können diese Distanzen aber trotzdem mit immer größer werdender Genauigkeit angegeben werden. Die verwendeten Methoden bauen dabei teilweise aufeinander auf, sodass man sich entlang einer „komischen Entfernungsleiter“ bis in immer weiter entlegene Gebiete des Weltalls vortasten kann.

In seinem Vortrag wird Wolfgang Boer verschiedene dieser Methoden vorstellen und anschaulich erläutern, wie Cepheiden, Quasare und die kosmische Rotverschiebung dazu genutzt werden können, um das Universum zu vermessen.

  • Wann: Fr., 21.06.
  • Wo: Hotel " Im Wiesengrund" (Weesener Straße 17, 29320 Gemeinde Südheide (OT Weesen))
  • Beginn: 19:00 Uhr
Wir freuen uns auf Sie!

Am Fr., 21. Juni hielt Wolfgang Boer einen Vortrag zur Entfernungsmessung im Weltraum.

Das bekannten „Siebengestirn“, die Plejaden (M45), ist etwa 440 Lichtjahre von uns entfernt - durch aktuelle Messungen mehrere Radioteleskope konnte dieser Wert noch einmal deutlich nach oben korrigiert werden.

Dieses Thema ist hochaktuell, denn wie untersucht man etwas, das so weit weg ist, dass man es selbst in mehreren Lebensspannen nicht erreichen kann? Um Aussagen zum Beispiel über die tatsächliche Helligkeit treffen zu können ist es oft nötig zu wissen, wie weit der betreffende Himmelskörper von uns entfernt ist. Neue Erkenntnisse und Methoden erlauben es, diese Abstände immer genauer anzugeben.

Eine Übersicht über die verschiedenen Methoden finden Sie in der Zusammenfassung zum Vortrag.



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